Gründer & Selbstständige
Stundensatz-Rechner
Welchen Stundensatz brauchen Sie, damit am Monatsende Ihr Wunschnetto übrig bleibt? Rückwärts gerechnet – inklusive Steuern, Vorsorge und nicht abrechenbarer Zeit.
Rechtsstand: Einkommensteuertarif 2026
Ihre Angaben
Was brauchen Sie monatlich?
Wie viel Zeit ist abrechenbar?
Ergebnis
Mindest-Stundensatz netto
79,04 €
zzgl. Umsatzsteuer · Tagessatz 632,35 €
Nötiger Jahresumsatz
85.082,80 €
7.090,23 € im Monat
Verrechenbare Stunden
1.076
207 Arbeitstage im Jahr
| Wunsch-Netto × 12 | 42.000,00 € |
| Kranken-/Pflegeversicherung | 7.800,00 € |
| Altersvorsorge | 6.000,00 € |
| Einkommensteuer, Soli | 11.948,00 € |
| = nötiger Gewinn | 67.748,00 € |
| Betriebskosten | 9.600,00 € |
| Sicherheitspuffer | 7.734,80 € |
| Jahresumsatz netto | 85.082,80 € |
Rechenweg anzeigen
Zu versteuerndes Einkommen ≈ Gewinn − Vorsorgeaufwendungen = 53.912,00 €
Stunden = 207 Tage × 8,0 h × 65 % = 1.076 h
Stundensatz = 85.082,80 € / 1.076 h = 79,04 €
So funktioniert die Berechnung
Viele Selbstständige teilen ihr früheres Bruttogehalt durch 160 Stunden – und landen viel zu niedrig. Als Selbstständiger tragen Sie Kranken- und Rentenversicherung komplett selbst, bezahlen Urlaub, Krankheit und Leerlauf und haben Betriebskosten.
Der Rechner ermittelt zuerst den Gewinn, der nach Einkommensteuer (Tarif 2026), Solidaritätszuschlag und Vorsorge Ihr Wunschnetto ergibt. Danach verteilt er Gewinn plus Kosten auf die realistisch verrechenbaren Stunden.
Häufige Fragen
Was ist eine realistische Auslastung?
Erfahrene Freelancer rechnen mit 60–70 % der Arbeitszeit als abrechenbar. In der Gründungsphase oft weniger.
Warum netto?
Der Satz ist ohne Umsatzsteuer. Als Regelbesteuerter schlagen Sie 19 % auf und führen sie ab.
Alle Berechnungen dienen der Orientierung und ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Die Eingaben werden nur in Ihrem Browser verarbeitet.